Die Marken zwischen Bergen und Meer
Die Gegend – die Marken zwischen Bergen und Meer
Die Marken gehören zu den stillen Schönheiten Italiens. Sanfte Hügel, Olivenhaine und Weinberge. Mittelalterliche Orte auf den Anhöhen, und das Meer nur eine kurze Fahrt entfernt. Innerhalb einer Stunde reicht die Landschaft von den Gipfeln der Sibillinen bis an den Strand. Historisch war die Region ein Flickenteppich kleiner Grenzgebiete, daher der Name „Marche". Bis heute hat fast jeder Ort seinen eigenen Charakter und seine eigene Küche.
Die Strände des Conero-Naturparks sind in kurzer Fahrt erreichbar: Portonovo mit seiner kleinen Bucht, das mondäne Sirolo und das familienfreundliche Numana. Feiner Kies, klares Wasser und die Steilküste des Monte Conero. Nur wenige Minuten entfernt liegt Porto Recanati, ganz anders und genauso schön: knapp neun Kilometer Sand und Kies, eine autofreie Promenade zum Spazieren und Radfahren, dazu das bunte Fischerviertel. Der Pinienwald Pineta Volpini spendet Schatten, zahlreiche Bagni sorgen für Komfort.
Strände:
Kulinarik:
Die Marken haben eine der unterschätzten Küchen Italiens: bodenständig und raffiniert zugleich. Zu den Klassikern zählen die Vincisgrassi, ein festlicher Nudelauflauf mit Fleischsauce und Béchamel, und die Olive all'ascolana, gefüllte und frittierte Oliven der Sorte Tenera Ascolana DOP. Dazu der Ciauscolo, eine streichzarte Salami mit IGP-Siegel, hauchdünne Maccheroncini di Campofilone und Crescia, ein herzhaftes Fladenbrot. An der Küste, auch in Porto Recanati, gibt es Brodetto: ein Fischeintopf, den jeder Ort anders zubereitet. Dazu passt ein Glas Verdicchio, Rosso Piceno oder Lacrima di Morro d'Alba. Auch weiße Trüffel aus der Gegend um Acqualagna und der Käse Casciotta d'Urbino gehören zur Region. Einen ersten Vorgeschmack gibt es bereits beim Frühstück in Il Nido, mit hauseigenem Olivenöl und Produkten aus dem Garten.
Landeinwärts warten die Monti Sibillini mit Wanderwegen und weiten Hochebenen. Entlang der Weinstraße reift der Verdicchio. Verkostungen bei kleinen Weingütern sind keine Seltenheit, ebenso Trüffelsuchen mit lokalen Guides rund um Acqualagna.
Ausflüge:
Recanati ist die Geburtsstadt des Dichters Giacomo Leopardi. Ein charmantes, wenig touristisches Städtchen mit historischem Zentrum. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Loreto. Seine Basilika thront weithin sichtbar auf einem Hügel und gilt seit dem Mittelalter als eine der bedeutendsten Pilgerstätten Italiens. Der Legende nach brachten Engel das Heilige Haus Marias aus Nazareth genau hierher. Bramante wirkte an ihrer Gestaltung mit, ihre Kunstschätze umfassen Werke von Lorenzo Lotto. Auch Osimo lohnt einen Ausflug: Unter der Altstadt liegt ein rund 2.500 Jahre altes Labyrinth aus Höhlen und Gängen, das im Rahmen einer Führung erkundet werden kann. Oben prägen die Piazza del Comune und der Dom San Leopardo das Bild. Mehr Kultur bietet Macerata, rund 20 Autominuten entfernt. Die Universitätsstadt beherbergt das Sferisterio, eine Freilichtarena mit der längsten Bühnenwand Europas und Schauplatz des Macerata Opera Festival seit 1921. Dazu die elegante Piazza della Libertà mit ihrer astronomischen Uhr aus dem 16. Jahrhundert. Weiter entfernt liegen Urbino mit seiner Renaissance-Altstadt und das barocke Ascoli Piceno.
Sehenswerte Orte::
Aktivitäten:
Pilates- und Qigong
Auf der Plattform mit dem besonderen Ausblick werden auf Wunsch Pilates- und Qigong-Einheiten angeboten. Ein ruhiger Start in den Tag mit Blick über die Hügel.
Rennrad- und Graveltouren
Beratung zu Rennrad- und Graveltouren in der Umgebung ist auf Anfrage möglich, auch mit Guide.